Im Dialog mit den Kindern und Jugendlichen aus dem kirchlichen Sozialprojekt „Gemeinsam wachsen“ in Vila Pauline, Belford Roxo:

Lavinia erzählt, dass sie zwei Brüder im Drogenkrieg der Favela verloren hat und dass sie in einer anderen Gesellschaft leben will, in der man durch eine gute Schulbildung auch weiterkommt im Leben. Und dass man keine Angst haben muss, wenn man auf die Straße geht, so wie es heute ist. Wir leben in einem Umfeld von ständigen Überfällen, Raub und Mord. Wenn ich alles aufzählen würde, was falsch läuft, sitzen wir heute Abend noch hier, berichtet Lavinia.

Hélio führt weiter aus, dass in Rio de Janeiro die schönen Seiten der Postkarten Brasiliens zu sehen sind, aber nicht überall und auch nicht für alle. Und hier in Belford Roxo fühlt man sich vergessen von den politisch Verantwortlichen. Weiter fragt Hélio dann die Kinder und Jugendlichen, wer diese Situation verändern kann und muss. Man ist sich schnell einig, dass jeder bei sich selber anfangen muss, für eine wirkliche Veränderung der Gesellschaft, mit mehr Respekt dem anderen gegenüber.










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